Springe zum Inhalt

IMG_6767Ich habe eine Radtour gemacht, mit meinen Menschen natürlich. Alleine komme ich ja nicht an die Pedale. Dabei haben wir Pflanzen geguckt: Kletten und Disteln vor allem. Schwierig zu bestimmen, findet mein Mensch. Am Wegrand wuchs ganz viel gelbe Kanadische Goldrute und rosa Springkraut – pfui, das stinkt. Mein Mensch sagt, das sind Neo… dings. Erklär doch noch mal, Mensch!

Neophyten, lieber Waschbär. Neueingebürte Pflanzen – neo heißt neu und phyton ist die Pflanze. Das kommt zum Beispiel im Wort “Epiphyt” vor – eine Pflanze, die auf einer anderen Pflanze wächst. 

Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)Kanadische Goldrute und Drüsiges Springkraut (manche sagen auch Indisches Springkraut dazu) sind erst vor wenigen Jahren in Deutschland angepflanzt worden und haben sich dann leider allzu schnell selbständig gemacht.

 

Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)Heute überwuchern beide Pflanzen ganze Gebiete und machen anderen Pflanzen das Leben unmöglich. Das ist problematisch, weil die Schmetterlinge und ihre Raupen, die Wildbienen und Hummeln sich nicht so schnell auf neue Pflanzen einstellen können und trotz der üppigen Blütenpracht verhungern.

Viele sind ganz begeistert, weil so viele Bienen an diesen Pflanzen summen. Aber das sind “nur” die gezüchteten Honigbienen, also eine Haustierart. Unsere wilden Insekten können mit den Neophyten leider gar nichts anfangen.

Aber sprechen wir doch von Dir, Waschbären sind ja auch Neo … dings. Neozoen nämlich. Nicht nur Pflanzen sind neu eingeführt worden, man hat auch Tiere aus anderen Kontinenten irgendwo anders eingesetzt und das sind dann Neozoen. Wieder neo wie neu und zo… kennt man vom “Zoo” und bedeutet irgendwas mit “Tier…”. Ganz bekannt sind die europäischen Kaninchen, die Australien verwüsten. Tja, und die nordamerikanischen Waschbären hier in Deutschland.

Also wirklich! Wir sind doch keine Kaninchen. Und verwüsten tun wir auch nix. Nur ein bisschen Krach auf dem Dachboden machen und Mülltonnen umkippen und so.

Mit Kaninchen könnt Ihr es in der Tat nicht aufnehmen, aber die Vermehrung ging schon zügig. 1934 wurden am Edersee in Hessen bewusst und geplant zwei Waschbärenpaare ausgesetzt. Sie sollten die heimische Tierwelt bereichern (was sie dann ausgiebig getan haben). Außerdem sind 1945 in Brandenburg rund zwei Dutzend Waschbären entwischt, als die Zuchtanlage durch Bomben zerstört wurde. Sie haben verständlicherweise ihre Pfoten in die Hand genommen und sind so schnell wie möglich in die umliegenden Wälder gesaust. Und alle miteinander haben das gemacht, was man als Waschbär so tut: viele kleine Waschbären machen.

1956 hat man geschätzt, dass es in ganz Deutschland 285 Tiere gab; 1970 schätzte man den Bestand auf 20.000 und heute sind es zwischen 200.000 und 500.000. So genau weiß das niemand, aber die Tendenz ist steigend.

Ob der Waschbär Schäden in der heimischen Tierwelt anrichtet, ist umstritten. Sichere Beweise dafür gibt es bislang nicht. Er ist ein kluger Räuber und lebt natürlich nicht nur vom Plündern der Mülltonnen. Vogeleier, Jungvögel, Frösche, Fische, Insekten stehen auf dem Speiseplan genauso wie Nüsse und Obst. Sie fressen einfach alles. Inklusive Honigkuchen, Pizza und Ölsardinen. Vor einem Waschbären ist nichts, aber auch gar nichts sicher. Fangen und töten kann man ihn auch nur sehr schwer, er ist klug, gewitzt und anpassungsfähig. Loswerden wird man ihn sowieso nicht mehr.

Zudem ist Meister Waschbär ein Kulturfolger, das heißt, dass er gerne mit uns Menschen zusammenlebt. Dachböden und alte Schuppen sind ideale Schlupfwinkel, in dem Mutter Waschbär auch gerne ihre Jungen großziehen; Mülltonnen sind eine unerschöpfliche Nahrungsquelle und manch ein Waschbär scheut sich auch nicht davor, durch die Katzenklappe ins Haus zu schlüpfen, um den Katzen das Futter wegzufressen.

Das war’s für heute!
Mit vielen Grüßen von Eurem Waschbären und seinem Menschen

 

 

2

 

20170906_201432Mein Mensch sagt, es ist so heiß, weil gerade die Hundstage sind. Hundstage, wieso das denn? Wieso machen Hunde so ein heißes Wetter? Wenn das stimmt, ziehe ich ihnen ihre Schlappohren noch länger als sie sind - so eine Hitze ist ja kaum auszuhalten! Also, Mensch erklär mal!

Der Waschbär hat schon irgendwie Recht: Hundstage haben was mit Hund zu tun. Mit einem Hund, um genau zu sein. Ein Hund, der ganz weit weg ist.

Jetzt sind also die Hundstage: Sie beginnen in jedem Jahr am 23. Juli und enden am 23. August. Heiß ist es da nicht immer, vor allem nicht hier bei uns. Anders war das am Mittelmeer, hier fängt Ende Juli die richtig heiße Zeit des Jahres an. Und just zu dieser Zeit sah man Nachts am Himmel den hellen Sirius aufgehen. Nacht für Nacht steigt er höher und bleibt uns dann während der ganzen Winterzeit als hellster Stern am Firmament erhalten.

Sirius gehört in das Sternbild des Orion, dem Himmelsjäger. Wie jeder Jäger wird auch Orion von Hunden begleitet und Sirius ist der hellste Stern seines Großen Hundes (Canis Major). Im Frühjahr und Frühsommer ist Sirius von Europa aus nicht zu sehen, er kam wie gesagt Mitte Juli über den Horizont. Bis alle Sterne des Großen Jagdhundes zu sehen, vergingen rund 30 Tage. Das sind die “30 Tage des Hundes”. Sie sind vorbei, wenn das Sternbild vollständig zu sehen ist.

Ich als Waschbär gucke natürlich viel mehr in den Nachthimmel und ich kann auch viel besser gucken als die Menschen. Darum kann ich Euch sagen, dass der Sirius erst Ende August aufgeht. Immer diese ollen Kamellen! Vor 2000 Jahren kam der Hund im Juli angetrabt, aber im Laufe der Jahrhunderte ist er ganz schön langsam geworden …

Der Waschbär hat schon Recht. Aber vor 2000 Jahren stimmte das ungefähr mit dem 23. Juli als Sirius-Aufgang und wir haben die Verbindung: die 30 Tage, die vom ersten  Erscheinen des schwachen kleinen Kopfsternes des Hundes bis zum letzten Schwanzstern vergehen, sind die “Tage des Hundes” - Hundstage. Die Menschen früher stellen sich vor, dass der hellste Hunde-Stern, Sirius, die Glut der Sonne noch verstärkt. Beide zusammen schaffen dann die Sommerhitze.

Wir verwenden den Begriff “Hundstage” noch heute für die heißeste Zeit des Jahres, auch wenn der Sirius längst nicht mehr im Juli sondern im August aufgeht.

Der Hund ist übrigens nicht langsamer geworden, was immer der Waschbär da auch redet. Die Achse der Erde hat sich in den letzten 2000 Jahren ein wenig geändert und die Sterne, die aus unserer Sicht den Großen Hund bilden, sind  auch gewandert. Darum sehen wir den Sirius heute gut vier Wochen später am Abendhimmel.

Also kein Grund, den Schlappohren die Ohren noch länger zu ziehen. Schade!

Im Spanischen hat sich Cavis Major in “la canicula” verewigt - die Hitzewelle. Im Arabischen knüpft sich an den Großen Hund eine eher unappetitliche Legende: die in der flirrenden Wüstenhitze zu sehenden Fata Morgana sind die “Speicheltropfen des Hundssterns, die vom Himmel tropfen”. Eine deutsche Bauernregel sagt, dass die Hundstage so ausgehen, wie sie anfingen.

Wir wünschen Euch schöne Hundstage!

Der Waschbär und sein Mensch, Pia

20180723_153159Am Potsdamer Platz an der Einmündung der Alten Potsdamer Straße steht ein “Verkehrsturm” - die erste Ampel Berlins und eine der ersten Deutschlands. Sie wurde 1924 aufgestellt, um den immer heftiger werdenden Verkehr am Potsdamer Platz zu regeln. 1990 hat man den  Turm nachgebaut und hier aufgestellt, nicht ganz an der gleichen Stelle wie früher, sondern versetzt auf einem Fußgängerbereich.

Damals war der Potsdamer Platz fast noch verkehrsreicher als heute: täglich passierten 20.000 Autos den Platz, 26 Straßenbahnen kreuzten sich mit fünf Buslinien sowie S-Bahn- und U-Bahnlinien. Letztere mussten natürlich nicht an der roten Ampel halten. Zwischen diesem ganzen  Getümmel hopsten 83.000 Reisende herum, die sich eine Lücke im Strom der motorisierten Zeitgenossen suchen mussten, um auf die andere Straßenseite zu kommen.

22.07.2018_0006 Anfangs hat ein Schutzmann auf einem drei Meter hohen Hochstand gestanden und kräftig in die Trompete geblasen, wenn alles stehen  bleiben sollte.

(Bild Common Licence https://www.wikizero.com/de/Datei:Bundesarchiv_Bild_146-1998-012-36A,_Potsdamer_Platz.jpg)

Kommentar vom Waschbären:
Ich stelle mir vor, wie das ging: einmal blasen - alles bleibt stehen, zweimal tuten - die Querstraße darf losdüsen, dreimal  tuten - jetzt sind die anderen dran? Viermal tuten ist dann wohl: jetzt reichts, macht doch, was ihr wollt!

 

20180723_153136Naja, jedenfalls war der arme Polizist irgendwann heillos überfordert. Der “Posaunenengel” konnte sich einfach nicht länger Gehör verschaffen. Eine andere Lösung musste dringend her und die fand man  in den USA. Dort gab es bereits Ampeltürme, die der deutsche Architekt Jean Krämer nachempfand und die Firma Siemens realisierte. Ein über acht Meter hohes fünfeckiges Gestell, gekrönt von einem Dach, darunter an allen  fünf Seiten eine Uhr und jeweils drei Lichter: damals grün, weiß und rot. Im Nachbau ist es grün, gelb, rot - wie wir es heute kennen.

Die fünf Seiten  waren nötig, weil am Potsdamer Platz fünf Straßen zusammenkamen. Im Unterschied zu heutigen Ampeln lagen die Lichter neben-, nicht untereinander. 

Im  Innern saß nach wie vor ein Polizist mit einer Stoppuhr und schaltete die Ampelzeichen. Ich weiß leider nicht, wie oft er raussausen musste, um uneinsichtige Autofahrer zur Ordnung zu rufen. Denn anfangs wollte wohl niemand einsehen, dass man vor einem dummen Lichtsignal still stehen sollte. Vielleicht hatten die Berliner den Eindruck, dass sie sich wie die Schweizer im “Wilhelm Tell” vor dem Hut des Landvogtes verbeugen sollten?

1926 hat Berlin versucht, alle Ampelanlagen zentral zu steuern - mit einem gigantischen Verkehrsstau als Folge. Alle Ampeln in der Stadt schalteten gleichzeitig auf rot und ganz Berlin stand. Dann schalteten alle wieder grün und das Verkehrschaos war komplett. Man musste sehr schnell nachrüsten: mit einer grünen Welle.

20180723_153224Abgebaut wurde das gute Stück 1936. Als Nachbau kam sie dann 1997 wieder an ihren alten Platz (naja, fast an den alten Platz). Sie leuchtet auch ganz tapfer vor sich hin, aber nicht im Takt mit den richtigen Ampeln.

 

 

Die erste Ampel der Welt (wie wir sie heute noch verwenden) nahm übriges 1914 im nordamerikanischen Cleveland ihren Dienst auf. Gelb gab es noch nicht, nur Rot und Grün.

Um einiges älter war ein Signalmast in London mit Gaslaternen für die Nacht und mechanischen Armen  für den Tag. Er wurde schon 1868 in Betrieb genommen. Leider war die Gasbeleuchtung ein Problem: es gab mehrere Explosionen und 1869 wurde ein Bobby schwerverletzt. London verzichtete dann erst mal auf Ampelanlagen.

In Deutschland war Hamburg zwei Jahre schneller als Berlin: 1922 regelte dort die erste Ampel den Verkehr.

Das war es von der ältesten Ampel Berlins von Eurem Waschbären

20180720_092637Ich habe jetzt auch einen Koffer für meine vielen Reisen mit meinem Menschen. Selbst als Waschbär schleppt man ja doch eine Menge Zeugs mit rum!

 

Heute geht es nach Berlin. Also, wir müssen in Berlin aussteigen. Der ICE fährt natürlich viel weiter – bis nach Rügen! Ich finde das toll: morgens zum Frühstücken ist man noch in München und guckt ins Gebirge, das Abendessen gibt es schon in Binz und man hört das Schwapp-Schwapp der Wellen. Ich muss meinen Menschen unbedingt überreden, dass wir das auch mal machen.

Unser ICE fährt um 8:55 in München los. Der erste Halt ist Nürnberg, dann kommen Bamberg, Erfurt, Leipzig, Lutherstadt Wittenberg und schon sind wir in Berlin. Zuerst hält der Zug in Berlin Südkreuz und um 13:29 kommen wir am Hauptbahnhof an. Wenn wir pünktlich sind.

In Wittenberg waren wir schon mal. Natürlich hat mein Mensch das Lutherhaus angeguckt, war im Melanchthon-Haus und war schwer beeindruckt. Mir haben die Cranachhöfe gefallen. Ganz viel Fachwerk, alles ganz krumm und schief. Und einen Innenhof mit Bäumen und ganz altem Pflaster.

DSC05837Dort sitzt doch tatsächlich Meister Lucas Cranach im Hof! Glaubt Ihr nicht? Ist aber so. Ich habe extra Fotos gemacht. Das ist der große Maler, er guckt ganz schön streng.

 

DSC05835Aber ich habe ihm sogar über die Schulter gucken dürfen. Auf der Tafel entsteht gerade das Porträt von Martin Luther.

 

DSC05839Die Kirchentür, an der Martin Luther seine Thesen angeschlagen hat, haben wir uns natürlich auch angeguckt. Man sieht aber gar nichts mehr, bloß eine große Tür. Ich habe mir vorgestellt, wie sich damals alle um das Plakat gedrängt haben und jeder lesen wollte. Das war bestimmt ein ganz schönes Geschubse, denn so viel Platz ist da nicht vor der Tür.

 

DSC05838Ich als Waschbär war natürlich ganz begeistert von den kleinen Bächen in der Stadt. Wasser ist immer toll! Es gibt viel zu wenig Wasser in den Menschenstädten. Ich finde, es muss überall plätschern und rauschen und rieseln. Hier waren die kleinen Kanäle besonders hübsch geschmückt mit Blumenkästen und kleine Brücken führten darüber (was total überflüssig ist – ein Hops und man ist drüben; das schafft sogar ein Mensch!).

 

Heute fahren wir aber nur durch. Vom Potsdamer Platz aus Berlin berichte ich in der kommenden Woche! Da gibt es eine große Giraffe, ganz aus Legosteinen. Ob die auch mal einen Waschbären bauen? Ich könnte Modell stehen! Außerdem hat man einen Verkehrsturm aufgebaut, der ab 1924 den Verkehr geregelt hat. Was das ist? Nun, das erkläre ich Euch in der nächsten Woche. Mit Foto, denn ich habe jetzt meinen eigenen Fotoapparat Smile

20180720_093019

 

Viele Grüße

Euer Waschbär

 

 

Mensch und Waschbär sind in Dorsten zu Besuch. Früher hat man noch geschrieben “Dorsten in Westfalen”. So eine genaue Angabe ist heute nur noch üblich, wenn es Verwechslungen geben könnte: Frankfurt am Main, Frankfurt an der Oder. Dorsten gibt es aber nur einmal, einzigartig sozusagen.

 

Mutti 2018-04-20 neuer RollatorWir haben einen schönen, alten Apfelbaum im Garten. Früher waren es zwei plus mindestens einem Birnenbaum und zwei Pflaumenbäume. Nur ein Apfelbaum hat bis heute überlebt und trägt jedes Jahr fleißig große, süße und saftige Früchte.

 

Früher waren drei, vier oder mehr Obstbäume in den Gärten der Zechen-Kolonien üblich. Zurück geht das auf die Zeit zwischen 1920 und 1930. Damals wurden den Bewohnern Obstbäumchen angeboten, die vermutlich nicht allzu teuer waren. Keiner der Mieter hätte das Geld gehabt, teure Bäume zu pflanzen. Ich kann mich aber gut daran erinnern, das Kirsche, Apfel, Pflaume, Birne, seltener Aprikose oder Pfirsich eine übliche Gartenbestückung in Dorsten-Holsterhausen waren. Schließlich sollten die großen Gärten den Bergleuten nicht nur Kartoffeln, Bohnen und Möhren, sondern auch frisches Obst liefern. Das ist ganz nett in diesem PDF beschrieben.

IMG_0702In unserem Garten steht eine alte Sorte: der Kaiser-Wilhelm-Apfel. Eigentlich heißt der Apfel “Peter Broich”, aber richtig bekannt wurde erst unter seinem neuen Namen. Der Apfel ist groß, süßlich und saftig. Auf der besonnten Seite wird er rot mit vielen kleinen Sommersprossen.

Er lässt sich ohne Probleme bis zum April des folgenden Jahres draußen im Schuppen lagern und wird dann mürbe und weich, aber nicht schrumpelig.

IMG_0700Der Baum wird groß und hat eine halbkugelige, ausladende Krone. Wird er nicht regelmäßig beschnitten, wächst einem der Baum wortwörtlich über den Kopf – die langen Reiser müssen jedes Jahr gestutzt werden.

 

 

Da muss ich mich mal einschalten. Ich als Waschbär könnte ja problemlos bis in die Krone klettern, aber die Menschen! Keine Pfoten, keine Krallen, gar nix. Die brauchen Leitern, um so hoch zu klettern.
Die ganze Nachbarschaft hält immer die Luft an, wenn der Vater meines Menschen die große Leiter holt und in den Baum klettert. Er kann das auch nicht heimlich machen, denn sein Kopf guckt oben aus dem Baum raus, wenn er da oben steht. Und der ist ganz weißbehaart - richtig leuchtend. Sieht jeder. Meilenweit.
Dann gibt es ein großes Geschrei und Schimpfen und alles. Aber der Vater meines Menschen hat einen Dickschädel. Noch schlimmer als mein Mensch, die kann ja auch ... oweia!

Jetzt reicht es. Familiengeschichten werden hier nicht ausgeplaudert!

Weiter mit dem Kaiser-Wilhelm-Apfel: Weil der Baum so hoch und ausladend wird, wurde er viele Jahrzehnte nicht mehr verwendet. Heute wird der Apfel wieder gepflanzt und ist in einigen Baumschulen erhältlich. Informationen zu dieser attraktiven Sorte gibt es unter anderem hier.